Einmal jährlich wird von
unserem Betroffenenverband ein gemeinsames Fanconi-Anämie Familien-
und Wissenschaftlertreffen organisiert. Für mehrere Tage kommen zu diesen
Treffen FA-Familien mit ihren Kindern sowie behandelnde Ärzte und Forscher
zusammen, um sich untereinander persönlich kennenzulernen und Fragen
und neue Erkenntnisse auszutauschen.
Auch wenn gerade neu hinzugekommene
Familien häufig noch Verständnisschwierigkeiten bei den Referaten der
Wissenschaftler haben, können sie während der Pausen, beim gemeinsamen
Essen, bei Spaziergängen oder abends in gemütlicher Runde im Kontakt
mit den zum Teil weltweit führenden Fachkräften Fragen stellen, die
sie wohl sonst von niemandem so kompetent beantwortet bekämen.
Umgekehrt betonen die teilnehmenden
Ärzte und Wissenschaftler immer wieder, wie wichtig für ihr Verständnis
der Krankheit und ihre Motivation zur Weiterarbeit die Gelegenheit ist,
FA-Familien und vor allem auch ihren betroffenen Kindern auf ganz persönlicher
und unmittelbarer Ebene begegnen zu können. Auch
von Studenten und Diplomanden, die im Rahmen von Praktika zuvor häufig
nur über Literaturberichte und Zellproben in Petrischalen mit Fanconi-Anämie
zu tun hatten, wird die Einladung zur Teilnahme an den gemeinsamen Treffen
überaus dankend angenommen.
In zunehmendem Maße können
wir seit einigen Jahren auch Gäste aus anderen Ländern Europas, von
Übersee sowie aus Ländern jenseits des ehemaligen "Eisernen Vorhangs"
willkommen heißen. Einen der Höhepunkte bildet die alljährliche Verleihung
von "Ehrenauszeichnungen", die Ärzten und Wissenschaftlern von der Deutschen
Fanconi-Anämie-Hilfe für besondere Verdienste in der Behandlung und
Erforschung der Krankheit verliehen werden.
Durch Anklicken der Jahreszahlen
gelangen Sie auf Zusammenfassungen mit den Programmpunkten und Vortragsthemen
der jeweiligen Treffen.