Deutsche
Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.
                            

               

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Satzung


        Die Satzung
            der
        "Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe e.V."

§ 1   Name und Sitz

(1) Der Verein trägt den Namen
     "Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe".
(2) Er hat seinen Sitz in 63863 Eschau.
(3) Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts
     Aschaffenburg eingetragen werden*** und führt danach den
     Namenszusatz "eingetragener Verein" in der abgekürzten
     Form "e.V."
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
     ***(Hinweis: Die Eintragung beim Amtsgericht Aschaffenburg ist erfolgt)

§ 2   Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
     gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des
     Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der
     Abgabenordnung.
(2) Aufgabe des Vereins ist die Verbesserung der Lage des
     von der Fanconi-Anämie betroffenen Personenkreises in
     allen Bereichen, um ihm eine der Würde des Menschen
     entsprechende Lebensführung zu ermöglichen. Dieser
     Aufgabe dient insbesondere
     - die Unterstützung, Beratung und Information der
       Betroffenenfamilien,
     - die Förderung der ärztlichen Betreuung, Versorgung
       und Beratung,
     - die Aktivierung des Informationsaustausches
       zwischen Betroffenen, Ärzten und Wissenschaftlern
       (auch auf internationaler Ebene),
     - die Förderung medizinischer und wissenschaftlicher
       Forschung,
     - die Mithilfe bei der Suche nach geeigneten
       Knochenmarkspendern,
     - die Förderung sozialer Maßnahmen und
       Vergünstigungen,
     - die Öffentlichkeitsarbeit,
     - die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung
       der eigenen Satzungszwecke sowie die
       Mittelbeschaffung für andere gemeinnützige
       Körperschaften gleicher Zielsetzung.

§ 3   Vereinstätigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in
     erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen
     Zwecke verwendet werden.
(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln
     des Vereins. Soweit Mittel für therapeutische oder
     soziale Eingliederung oder für sonstige Hilfsmaßnahmen
     zugunsten von an Fanconi-Anämie erkrankten Personen und
     ihren Angehörigen verwendet werden, erfolgen solche
     Zuwendungen an diese nicht in ihrer Eigenschaft als
     Mitglieder, sondern als von einer Notlage Betroffene.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der
     Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
     hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4   Mitgliedschaft

(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur an
     Fanconi-Anämie Erkrankte und höchstens jeweils zwei
     Angehörige aus dem Kreis der betroffenen Familien
     werden. Gleiches gilt auch für Angehörige von Personen,
     die an Fanconi-Anämie verstorben sind.
     Fördernde Mitglieder des Vereins können alle natürlichen
     und juristischen Personen werden.
     Ordentliche und fördernde Mitglieder müssen
     gleichermaßen bereit sein, den Zweck des Vereins (§ 2)
     zu unterstützen.
(2) Der Mitgliedsantrag ist schriftlich vorzulegen.
(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(4) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Bestätigung
     wirksam.
(5) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung eines
     Aufnahmegesuches muss nicht begründet werden.
(6) Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein
     berechtigt.
(7) Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist
     von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres
     zulässig.
(8) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären.
     Zur Einhaltung der Kündigungsfrist (Abs. 7) ist
     rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein
     Mitglied des Vorstands erforderlich.
(9) Über den etwaigen Ausschluss eines Mitgliedes bei
     zweckwidrigem Verhalten gegenüber dem Verein entscheidet
     die Mitgliederversammlung.
(10)Ein Mitglied, das seinen Mitgliedsbeitrag auch im 2. Jahr
     nicht bezahlt, verwirkt seine Mitgliedschaft.

§ 5   Mitgliedsbeitrag

(1) Die Mitglieder haben kalenderjährlich im Voraus einen
     Vereinsbeitrag zu zahlen.
(2) Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung
     bestimmt.
(3) Die Höhe kann für einzelne Gruppen von Mitgliedern
     verschieden bestimmt werden.
(4) Der Vorstand kann Mitgliedern aus besonderen Gründen den
     Beitrag ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§ 6   Organe des Vereins

(1) Beschließende Organe des Vereins sind
     a) der Vorstand (§ 7) und
     b) die Mitgliederversammlung (§ 9).
(2) Beratendes Organ ist der medizinisch-wissenschaftliche
     Beirat. Der Vorstand kann weitere beratende Organe
     (§ 11) bilden.
(3) Die Tätigkeit in einem Organ des Vereins ist
     ehrenamtlich, hierbei entstehende Auslagen und
     Aufwendungen können im Rahmen der zur Verfügung
     stehenden Haushaltsmittel auf Antrag ersetzt werden.

§ 7   Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus drei bis sieben
     gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern einschließlich
     einer/einem dem Vorstand angehörenden Rechnungsführerin/
     Rechnungsführer.
(2) Als Vorstandsmitglieder können nur ordentliche
     Mitglieder des Vereins gewählt werden.
(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorstand nach
     Abs. 1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich
     vertreten durch drei Vorstandsmitglieder
     gemeinschaftlich.
(4) Der Vorstand kann jederzeit Fachberater/beraterinnen
     hinzuziehen.
(5) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
     Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die
     Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
(6) Der Rechnungsführer/die Rechnungsführerin verwaltet die
     Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
     Sämtliche Zahlungsanweisungen sind durch entsprechende
     Nachweise wie z.B. Vorstandsbeschlüsse, Quittungen mit
     Angabe des Verwendungszweckes zu belegen. Abrechnungen
     der Rechnungsführerin/des Rechnungsführers sind durch ein
     weiteres Vorstandsmitglied zu prüfen.
(7) Der Vorstand wird durch Beschluss der
     Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren
     bestellt, wobei jedes Vorstandsmitglied mit
     mindestens einfacher Mehrheit - Stimmenthaltungen nicht
     mitgezählt - gegebenenfalls in mehreren Wahlgängen
     gewählt werden muss. Der Vorstand bleibt bis zur
     satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im
     Amt. Die Wiederwahl ist möglich.
(8) Er gibt sich selbst innerhalb eines halben Jahres nach
     Bestellung eine Geschäftsordnung.
(9) Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit seinem
     Ausscheiden aus dem Verein.
(10)Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die
     übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, eine Ersatzperson
     bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

§ 8   Geschäftsführung

(1) Die Mitgliederversammlung kann als besonderen Vertreter
     einen Geschäftsführer/eine Geschäftsführerin berufen.
     Der Vorstand regelt dessen/deren Anstellungsverhältnis.
(2) Der Geschäftsführer/Die Geschäftsführerin führt als
     Delegierter/als Delegierte des Vorstands die laufenden
     Geschäfte des Vereins. Er/Sie bereitet die Beschlüsse
     des Vorstandes vor und ist dem Vorstand für die
     Durchführung der Beschlüsse verantwortlich.
(3) Der Geschäftsführer/Die Geschäftsführerin nimmt an den
     Sitzungen des Vorstands ohne Stimmrecht teil.

§ 9   Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens
     einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.
(2) Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung
     und unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier
     Wochen schriftlich einzuladen.
(3) Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der
     Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.
(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie
     ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens sieben
     stimmberechtigte Mitglieder erschienen sind. Ein
     ordentliches Mitglied kann sich durch ein anderes
     ordentliches Mitglied bei der Stimmabgabe durch
     schriftliche Vollmacht vertreten lassen.
(5) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt ein Mitglied
     des Vorstandes.
(6) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche
     Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er
     verpflichtet, wenn ein Zehntel der Mitglieder dies unter
     Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangen.
     In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der
     Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von mindestens
     einer Woche einzuladen.

§ 10   Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
     a) Wahl des Vorstandes,
     b) Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des
         Vorstandes,
     c) Entgegennahme des Berichtes über die Ergebnisse der
         Prüfung des Rechnungswesens,
     d) Entlastung und Neuwahl des Vorstandes,
     e) Verabschiedung des Haushaltsplanes,
     f) Wahl der Rechnungsprüfer,
     g) Verleihung von Ehrenmitgliedschaften,
     h) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle
         sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben,
      i) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
(2) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit
     einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen
     Stimmberechtigten, es sei denn, Gesetz oder Satzung
     schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor.
     Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht
     mitgezählt.
(3) Beschlüsse über Satzungsänderungen und den Ausschluss von
     Mitgliedern bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der
     abgegebenen gültigen Stimmen. Sie können nur nach
     rechtzeitiger Ankündigung gem. § 9 (2) gefasst
     werden. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-,
     Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen
     verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus
     vornehmen.
(4) Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung,
     soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung
     entgegenstehen.
(5) Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt geheim, wenn
     ein Mitglied dies beantragt, sonst durch offene
     Abstimmung.
(6) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse wird
     Protokoll geführt.
(7) Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem
     Protokollführer unter Angabe von Ort, Datum und Zeit zu
     unterzeichnen.
(8) Beschlüsse und Anträge können nur von ordentlichen
     Mitgliedern gefasst bzw. gestellt werden. Um vom Antrags-
     und Stimmrecht Gebrauch machen zu können, muss ein
     ordentliches Mitglied mindestens sein 14. Lebensjahr
     vollendet haben. Das Recht, sich zur Tagesordnung zu
     äußern, haben grundsätzlich alle ordentlichen und
     fördernden Mitglieder.

§ 11   Beratende Organe

(1) Der medizinisch-wissenschaftliche Beirat und evtl. weitere
     Beiräte werden vom Vorstand berufen. Die Amtszeit entspricht
    der Amtszeit des jeweiligen Vorstandes, von dem er berufen
     worden ist.
(2) Personen, die den beratenden Organen angehören, sollen
     Mitglieder des Vereins (§ 4) sein.
(3) Auf Einladung des Vorstandes nehmen die beratenden
     Organe an Vorstandssitzungen teil.

§ 12   Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung oder die Änderung des Zwecks des Vereins
     kann nur in einer außerordentlichen
     Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese ist nur
     beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 aller Mitglieder
     anwesend sind. Wird die erforderliche Anwesenheit nicht
     erreicht, muss eine zweite außerordentliche
     Mitgliederversammlung nach frühestens zwei Wochen
     einberufen werden, die dann unabhängig von der Zahl der
     Anwesenden beschlussfähig ist. Die Auflösung kann in
     jedem Fall nur mit einer Mehrheit von 3/4 der
     erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen
     werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des
     steuerbegünstigten Zwecks fällt sein Vermögen an den
     Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV),
     Gesamtverband Frankfurt, der dieses Vermögen unmittelbar
     und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des
     § 2 zu verwenden hat.

§ 13   Inkrafttreten

Diese Satzung wurde am 27.10.1990 durch die
Mitgliederversammlung beschlossen und tritt am Tage der
Eintragung in das zuständige Vereinsregister in Kraft.

Beschlossen in der Gründerversammlung am 27. Oktober 1990.
In der Fassung der Änderungsbeschlüsse vom 20. Juni 1992
vom 28. Oktober 1995,vom 16. November 2002 sowie vom 30. Oktober 2004.     


Gersfeld, den 16. November 2002
 

 

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Stand: 23. März 2013

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