KRONACH.
Einen grandiosen Erfolg konnte die Interessen-gemeinschaft (IG)
der Fanconi-Anämie-Hilfe am Wochenende mit ihrer Aktion
"Kronach hilft zusammen" verbuchen. Die Büroklammerkette,
die am ersten Adventssonntag an der Stadtpfarrkirche begonnen
wurde, war am Sonntagabend bis auf 755 Meter Länge gewachsen.
Am Abend
konnten die Sammler die Festung Rosenberg mit der Kette "erstürmen".
"Was den Schweden und Napeleon nicht gelungen ist, haben
wir geschafft", so die überglückliche Sprecherin
der IG, Cornelia Thron. 12500 Euro sind der stolze Gesamterlös
aus dem Verkauf von 25000 Büroklammern, die während
der Adventszeit von den Mitgliedern der IG mit Begeisterung
in über 50 Stunden bei jedem Wetter auf dem Weihnachtsmarkt
gesammelt wurden.
Aus dem gesamten Landkreis haben Schulen, Vereine,
Firmen und Bürger ihre Solidarität gezeigt und selbst
erstellte Büroklammerketten derStammkette
in Kronach hinzugefügt.
Viele
erklären sich solidarisch
An
diesem Wochenende marschieren.
Denn das zu Beginn
wurden nochmals Rekordzahlen
erreicht. So
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Überglücklich
zeigen sich die Sammler und Helfer mit der Sprecherin
der Interessen-gemeinschaft, Cornelia Thron (2. von rechts)
am Abend des vierten Advent mit der Kabeltrommel, auf
der nochmals 400 Meter des Büroklammerbandes aufgewickelt
wurden, die dann bei strömendem Regen mit der Stammkette
zur Festung Rosenberg gebracht wurde.
Foto: K.-H.Hofmann |
brachten
die Volksschule Stockheim und die Firma Horst Scholz,
Gundelsdorf, je eine 60 Meter lange Büroklammerkette
mit 1000 Euro
zum
Weihnachtsmarkt. Der "Zigeuner-Faschingsclub"
aus Wilhelmsthal spendete 500 Euro und verlängerte
die Kette um weitere 30 Meter. Auch die Loewe AG und Bonnfinanz,
Stockheim, brachten je 30 Meter und den Betrag von 500
Euro ein.
Bis 18 Uhr hatten am Sonntag alle Helfer im
Musikpavillon zu tun, um die Kette zu verknüpfen
und diese auf eine Kabeltrommel gewickelt, um sie dann
zur Stammkette zu bringen |
und vom Rathaus aus in Richtung Festung Roseberg zu derAktion
gesetzte Ziel, mit dem Band der Solidarität die Stadtpfarrkirche
mit dem Rathaus zu verbinden, war bereits am Dritten Advent
erreicht, so dass man nun die Festung erstürmen wollte.
Die Sprecherin der IG, Cornelia Thron, zeigte
sich überwältigt von dem Erfolg und dankte allen,
die mitgeholfen haben, vor allem aber den vielen Spendern,
die durch ihre Büroklammerspende ein wenig Hoffnung
auf eine erfolgreiche Bekämpfung der tückischen
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Knochenmarkerkrankung FA wecken.
Von insgesamt 200 in Deutschland bekannten
Krankheitsfüllen der bisher als unheilbar geltenden
und noch immer tödlich verlaufenden Krankheit ist
auch ein Kronacher Kind betroffen, was für die IG
der Anlass war, Spenden zu sammeln, um dies für die
Forschung nach den Ursachen und damit zur Bekämpfung
der Krankheit einzusetzen. Mit einer beispiellosen Solidarität
standen die Landkreisbürger zu dieser Aktion und
eröffnen damit Hoffnung auf Überlebenschancen
der erkrankten Kinder. eh
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