Heinz-Werner Dellwig:
"130 km Benefizlauf"
von Halver nach Nottuln

vom 30. bis 31. Mai 2008
2.000 Euro für die
FANCONI - ANÄMIE - FORSCHUNG

... weitere Fotos und Berichte
... Konzept zum 130 km Sponsorenlauf



Lieber Heinz-Werner,

ein ganz herzliches Dankeschön an Dich und Deine Helfer für diese phantastische Leistung und die hervorragende Unterstützung !!! Danke auch an alle Sponsoren, die Du für Deinen "Verbindungslauf" zwischen Halver (dem Austragungsort des 6. Radio-MK-Laufs am 3.10.2008) und Nottuln gewinnen konntest.

Die Teilnehmer des Fanconi-Anämie-Treffens in Nottuln und die Verantwortlichen der Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe e.V. sind tief beeindruckt von Deiner Kondition und Deinem Durchhaltewillen. Als unser Ehrenmitglied hast Du uns mit Deinen durchgelaufenen 130 km ein weiteres Mal Deine Freundschaft und Verbundenheit mit dem Schicksal unserer Kinder gezeigt, deren Gesundheit und Leben häufig leider sehr eingeschränkt auch bedroht ist.

Danke auch an dieser Stelle an Euch als Team "Dieter Knoblich und Heinz-Werner Dellwig" sowie an alle Mitverantwortlichen und Helfer, dass Ihr die Arbeit unseres Vereins mit dem Radio-MK-Lauf in Halver nun schon zum 6. Mal so tatkräftig unterstützen wollt! Zusammen mit den gespendeten 2000 Euro für Deine Strecke Halver - Nottuln sind dies inzwischen stolze 25.000 Euro für die FA-Forschung geworden.

DANKE - DANKE - DANKE
und weiterhin viel Kraft, Ausdauer
und Gesundheit
im Namen der FA-Familien und ihrer Kinder

Birgit Schmitt, Cornelia Sowa-Dietrich, Gabriele Heun, Derya Öztürk, Dr. sc. agr. Reiner Sartorius, Ralf Dietrich


Vorstand und Geschäftsführung der
Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.




Nach 130 km und einer durchgelaufenen Gewitternacht trifft Heinz-Werner Dellwig am 31.05.08 gegen 9 Uhr morgens nach insgesamt 17 Stunden am Ortschild Nottuln ein. Um in den Medien auf den 6. Radio-MK-Lauf am 3.10.2008 sowie auf das Fanconi-Anämie-Treffen in Nottuln aufmerksam, hatte der seit Jahrzehnten erfahrene 58-jährige Langstrecken- und Ultra-Läufer diese Strapazen auf sich genommen. Außerdem konnte er durch diese Leistung über 2000 Euro an Sponsorengeldern für die Fanconi-Anämie-Forschung sammeln.




Abschrift Zeitungsartikel vom 1.06.2008



Dellwig läuft und läuft für guten Zweck
Halver, 30.05.2008, Von Wolfgang Teipel

Halver. Heinz-Werner Dellwig ist Läufer. Aber zunächst spricht er und spricht und spricht. Wenige Minuten vor dem Start seines Laufes von Halver nach Nottuln kann der 58-Jährige den steigenden Adrenalinspiegel kaum verbergen. ...



Scheck vor dem Start: Andreas Heine, Heinz-Werner Dellwig, Dietrich Turck und Florian Schnell
(beide Escha) sowie Bürgermeister Dr. Bernd Eicker. (WR-Bild: Wolfgang Teipel)


... Er ist ein wenig nervös. Am Start, zusammen mit Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, wird sein Puls auch noch einmal in die Höhe schnellen. Danach kann sich Dellwig langsam, aber sicher beruhigen und seinen Rhythmus suchen: Auf 130 Kilometer Strecke und rund 20 Stunden Laufzeit wird ihm das gelingen.

Dellwig ist Laufrepräsentant von Radio MK. Er rührt die Werbetrommel für den Benefizlauf am 3. Oktober in Halver. Seit Jahren fließen die Erlöse aus dieser Veranstaltung an die Fanconi-Anämie-Hilfe e.V. Was hat das mit Dellwigs Lauf von Halver nach Nottuln zu tun? Dort veranstaltet die Fanconi-Anämie-Hilfe seit Jahren am letzten Maiwochenende ihr Familientreffen. "Da kam mir die Idee, Halver als Stadt des nächsten MK-Laufs und Nottuln als Treffpunkt der Fanconi-Anämie-Hilfe durch einen Sponsorenlauf zu verbinden", sagte Dellwig gestern beim Gespräch im Rathaus.

Mit einem Scheck der Firma Escha, die den Lauf sponsert, und einem Grußwort von Bürgermeister Eicker hat Dellwig reichlich Rückenwind aus Halver. Zudem wird er auf seiner ersten Etappe bis zum Hagener Hauptbahnhof von Karl-Heinz Panne, dem Organisator des Halveraner Stadtlaufs, auf dem Fahrrad begleitet.

Andreas Heine, Chefredakteur von Radio MK, zollte Heinz-Werner Dellwig gestern Respekt. "Mit dem Sponsorenlauf über 130 Kilometer nimmt er eine große sportliche Herausforderung an", sagt der Hörfunkjournalist.

Ihm und Dellwig ist die Unterstützung der Fanconi-Anämie-Hilfe zu einer Herzensangelegenheit geworden. Die tückische Krankheit trifft meistens Kinder. Durch ihren Knochenmarkdefekt bilden sie zu wenig neues Blut. Häufig kommen Leukämie und Krebs hinzu. Nur wenige werden älter als 20 oder 30 Jahre.

Mit seinem Einsatz will Dellwig allen Mut machen, die mit Krankheiten zu kämpfen haben und gesunde Menschen motivieren, mehr für Körper und Geist zu tun. "Ich will Hoffnungsträger sein", sagt der Mann, der seit 25 Jahren als Läufer aktiv ist und eine Marathon-Bestzeit von 2:42 Std. vorweisen kann. Er hat inzwischen über 50 Laufveranstaltungen organisiert, darunter zahlreiche Benefizveranstaltungen. Aufgrund dieser Erfahrung ist er sicher: "Der Radio MK-Lauf wird bestimmt ein großer Erfolg - für die Stadt und die Fanconi-Anämie-Hilfe."






Abschrift Zeitungsartikel vom 3.06.2008




130 Kilometer in 18 Stunden



Rund 100 Teilnehmer kamen am Wochenende zum Frühjahrstreffen
der Fanconi-Anämie-Hilfe in die Nottulner Jugendherberge.
(Foto: Marita Strothe-Garus)


Nottuln - Zum zweiten Mal veranstaltete die Fanconi-Anämie-Hilfe ihr Frühjahrstreffen in der Nottulner Jugendherberge. Rund 100 Teilnehmer, darunter etwa 30 von der seltenen Erbkrankheit betroffene Kinder und Jugendliche, aus Deutschland, Österreich, England, Holland und Kroatien konnte Geschäftsführer Ralf Dietrich in Nottuln begrüßen. Auch in diesem Jahr halfen Mitarbeiter von LexisNexis Deutschland bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen und verhalfen damit den Eltern zu ungestörter Teilnahme an den Gesprächskreisen.


An den Gesprächsrunden nahmen auch Ärzte und Wissenschaftler teil. Dabei waren unter anderem Dr. Wolfram Ebell und Frau Dr. Susanne Holzhauer von der Charité Berlin, sowie Professor Dr. Ruud Brakenhoff, Dr. Mary Morgan, Prof. Dr. Helmut Hanenberg, Frau Dr. Eunike Velleuer und Prof. Holger Höhn von den Universitäten Amsterdam, Southampton, Düsseldorf und Würzburg.

Am Samstagmorgen wurden die Teilnehmer bereits beim Frühstück um 8.15 Uhr von der Ankunft von Heinz-Werner Dellwig überrascht. Der 58-jährige Marathon-Läufer war am Freitagnachmittag um 14 Uhr in Halver zu einem Benefizlauf für die Fanconi-Anämie-Hilfe gestartet. Mit bereits 1650 Euro Sponsorengeld und einem Grußwort von Bürgermeister Eicker hatte Dellwig reichlich Rückenwind und schaffte die rund 130 Kilometer lange Strecke zwei Stunden schneller als geplant, obwohl ihn ein starkes Gewitter in der Nacht zu einer nicht geplanten Pause in einem Dortmunder U-Bahn-Schacht gezwungen hatte. Dellwig ist die Unterstützung der Fanconi-Anämie-Hilfe zu einer Herzensangelegenheit geworden. So kam ihm die Idee, Halver und Nottuln als Treffpunkt der Fanconi-Anämie-Hilfe durch einen Sponsorenlauf zu verbinden. „Ich will Hoffnungsträger sein“, ist dem Mann, der seit 25 Jahren als Läufer aktiv ist, wichtig.

VON MARITA STROTHE-GARUS


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