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Reiterhof
"Gut Barber"
EINDRÜCKE UND
DANKSAGUNGEN 
"Wieder demütiger
gegenüber dem Leben"
Eindrücke eines LexisNexis Volunteers
zur Begegnung mit kranken Fanconi-Anämie-Kindern
" Die Begegnung hat mich persönlich
wieder demütiger gegenüber dem Leben gemacht. Oft ist man
mit den vermeintlich wichtigen Dingen des Alltags so beschäftigt,
dass man dabei deren eigentlichen Stellenwert verkennt.
Wenn dich ein 5 jähriges
Mädchen an die Hand nimmt, das niemals wahrscheinlich dein momentanes
Alter an Lebensjahren erreichen wird, spürt man die eigene Endlichkeit.
In den Gesprächen mit den Eltern und Ärzten habe ich viel
Trauer, Schmerz, Ratlosigkeit aber auch Hoffnung, Dankbarkeit und Trost
gespürt.
Überwältigt
hat mich aber die Freude der Kinder, trotz oder gerade wegen ihres Schicksals.
Ja, wir die "Gesunden"
sind die eigentlichen Patienten und bedürfen der Hilfe. Müssen
wir doch begreifen, was diese Kinder längst leben - nämlich
dass Trauer und Freude sich nicht ausschliessen und auch der Tod und
die Krankheit nicht das Leben verdrängen. Trotz aller Krankheit
gibt es und braucht es auch Normalität.
Es wird einem klar,
dass ein Leben nicht deshalb reich ist, weil es viele Jahre zählt,
sondern bewusst gelebt wird.
Wieviel tiefes Wissen
schon diese kleinen Menschen darum haben - spürt man, wenn sie
einen anlächeln oder man ihnen zusieht, wie sie der Welt begegnen.
Dann wird man nur einfach stumm und weiss, dass man viel von ihnen lernen
kann.
Vieles sehe ich selber
für mein Leben wieder klarer. Danke daher an die Fanconi-Kinder,
deren Eltern und Geschwister und die Ärzte, die diese intensive
Begegnung ermöglicht und zugelassen haben.
Hansjörg Kudlich
"Danke an LexisNexis®
Deutschland
und alle Beteiligten"
Vom 12. bis 14. Mai 2006 fand
in Senden auf dem „Reiterhof Gut Barber“ das Familientreffen
der Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe e.V. statt. Das Treffen wurde
unter anderem unterstützt durch die freiwilligen Helfer und Helferinnen
von LexisNexis Bianca Börsting, Katja Heckmann, Birte Heimann,
Engel-Kathrin Hoburg, Kathrin Janzen, Verena John, Hansjörg Kudlich,
Anne Schlauder, Kathrin Wagner und Iris Weisweiler (Kinderbetreuung,
Fahrdienste, Organisation usw.) sowie durch Christoph Hermsen (Trommelworkshop)
und Sigrun Knoche und Joachim Hetscher (Musik am Abend).'
Wie wir erfahren haben, stehen im
Rahmen des weltweit firmenübergreifenden Gemeinnützigkeits-Programms
"Reed
Elsevier Cares" bzw. "LexisNexis
Cares" jedem Mitarbeiter pro Jahr 2 Tage Freistellung bzw.
Urlaub für das Engagement für wohltätige Zwecke zu. Wir
freuen uns, dass in diesem Fall die
Kolleginnen
und Kollegen von LexisNexis® Münster
ihren Zeitausgleich in Form von Geld an die Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe
e.V. gespendet und dadurch die gesamten Kosten der Unterbringung und
Verpflegung aller Familien auf dem Reiterhof übernommen haben.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Alan Wylie von LexisNexis
Deutschland für diese Möglichkeit bedanken. Die Verpflegungskosten
der Mitarbeiter sowie zusätzliche Kosten der Organisation wurden
von LexisNexis Deutschland übernommen. Auch dafür unseren
allerherzlichsten Dank.
Für die Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe e.V. war die verstärkte
Teilnahme von Freiwilligen erstmals ein neues Konzept, das in Form von
"Volunteers" in den USA im Rahmen des alljährlichen Camp
Sunshinetreffens für FA-Familien bereits Standard ist. Wir als
Organisatoren der Deutschen Fanconi-Anämie-Hilfe wussten im Vorfeld
nicht, wie diese Idee in Deutschland aufgenommen würde.
Aber die Rückmeldungen der Eltern, Kinder, Ärzte und Wissenschaftler
waren durchweg überwältigend. Die Anwesenheit unserer Kinderbetreuer
aus Unna und Umgebung (an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön
an Jula, Pozo, Elisa, Mario, Judith, Simon und Christian) und der aktiven
Helfer von LexisNexis war für alle großen und kleinen Teilnehmer
sehr wohltuend und die tatkräftige und fürsorgliche Unterstützung
wurde begeistert angenommen.
Die Familien und Ärzte hatten durch die Mithilfe mehr Zeit, sich
zu unterhalten und wichtige Erfahrungen auszutauschen, da sie wussten,
dass ihre Kinder in guter Betreuung sind und Organisatorisches von anderen
übernommen wurde. In den Gesprächsrunden wurden kritische
und schwierige Fragen angesprochen, die verarbeitet werden mussten.
Durch ihre Anwesenheit haben alle Volunteers und Kinderbetreuer
einen
Ausgleich geschaffen, und die Eltern nutzten gerne die Gelegenheit,
sich auch mit den freiwilligen Helfern entspannt zu unterhalten.
Neue Familien fanden eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre vor
und konnten sich dadurch schnell integrieren. Die Kinder lieben ihre
Volunteers und Kinderbetreuer und von den Ärzten, Wissenschaftlern
und Eltern haben wir nur Gutes gehört. Es gibt immer noch viele
Rückmeldungen, bei denen sich die Teilnehmer bedanken und ausdrücklich
darauf hinweisen, diesen Dank an LexisNexis, die über die Firma
gewonnenen Volunteers und die Kinderbetreuer weiterzugeben!
Die Familien sagten bei der Abreise, dass sie das nächste Mal gerne
wieder teilnehmen möchten und es wäre schön, wenn auch
alle Helfer und Helferinnen wieder dabei sind! Im Namen aller Teilnehmer
sagt die Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.
VIELEN HERZLICHEN DANK!
Danke auch speziell noch mal an Kathrin Hoburg von LexisNexis Deutschland,
ohne die dies alles nicht zustande gekommen wäre. Und ein ganz
besonderes Dankeschön auch an den Reiterhof "Gut Barber"
und alle Mitarbeiter und Helfer für die herzliche Aufnahme und
die gute Betreuung!
Liebe Grüße von Gabriele Heun, Birgit Schmitt,
Cornelia Sowa-Dietrich, Derya Öztürk,
Dr. Reiner Sartorius und Ralf Dietrich.
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