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Juni
2010
Bewegender Spendenerfolg bei
"3000 Schritte extra"
Eine Mitarbeiter-Aktion
mit Unterstützung der UniCredit Direct Services und der Hypovereinsbank
BKK
Erlös:
3000 EURO zugunsten der Deutschen
Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.
Auszüge
zur Aktion aus Intranetmeldungen der Unicredit Group -
mit speziellem Dank an Herrn Michael Flohr, UniCredit Services München
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von
links nach rechts Michael Flohr, Maren Demmelhuber (Personalbetreuung)
Norbert Orendi, Peter Sojc, Daniel Leiber (Geschäftsführer UniCredit Direct
Services),
Barbara Kern und David Göllner (Vertreter der BKK HVB)
| Aktion
"3000 Schritte extra" |
Autor: el Rifai Aisha
144 Teilnehmer in 39 Teams
hatten sich aufgemacht, jeden Tag ihre Schritte zu zählen. Man begrüßte
sich auf dem Gang nicht mehr mit den Worten "Hey, wie schauts aus?" sondern
mit "Hey, und wie viel hast Du schon?" während der Blick dabei zur rechten
Hüfte wanderte. Es gab auch schon ein paar Ausfälle zu verzeichnen: die
Schrittzähler waren der harten Herausforderung nicht immer gewachsen -
und so manch einen segnete das Zeitliche, noch bevor die Aktion richtig
angefangen hatte. Ein Gerät wurde beim Walken verloren und eines landete
sogar in der Toilette. Runtergefallen sind sie wahrscheinlich alle irgendwann
mal - aber die Mehrheit hat es gut überstanden. Tolle Leistungen für den
guten Zweck
| Tolle
Leistungen - für den guten Zweck |
Darüber hinaus kann nun unser
Gewinnerteam "Die phantastischen Vier" mit Peter Sojc, Michael Flohr,
Barbara Kern und Norbert Orendi mit jedem gelaufenen Schritt sehr viel
Gutes tun. Die Spende an die Fanconi-Anämie-Hilfe leistet einen großen
Hilfsbeitrag an Betroffene und hat große Freude ausgelöst.
Hallo Herr Flohr,
das war vielleicht eine phantastische Überraschung heute früh, als Sie
plötzlich am Telefon waren und eine so gigantisch hohe Spende über sage
und schreibe 3.000 Euro angekündigt haben.
Wie schon berichtet, haben wir Spenden in dieser Höhe bislang nur in sehr
seltenen Ausnahmefällen erhalten. Vielen herzlichen Dank Ihnen und allen
Mitstreitern der originellen Schrittzähleraktion, dass Sie an unsere Betroffenenorganisation
und die schwer erkrankten Kinder und jungen Erwachsenen gedacht haben.
Kurz vor Antritt unserer nächsten großen Forschungsreise in die USA (zusammen
mit einer ehrenamtlich arbeitenden Ärztin aus Düsseldorf werden wir in
einem FA-Familien-Camp von mehr als 50 Fanconi-Anämie-Patienten Mundschleimhautproben
zur Krebsvorsorge abstreichen können) tut Ihre Nachricht über die für
unsere Arbeit so dringend benötigte Spende ganz besonders gut.
Nochmals von unserer Seite ein ganz herzliches Dankeschön!
Ralf Dietrich
DEUTSCHE FANCONI-ANÄMIE-HILFE e.V.
Insgesamt war die Aktion "3000
Schritte extra" ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Doch nur weil
sie jetzt abgeschlossen ist, heißt das ja nicht, dass Sie nicht auch weiterhin
in Bewegung bleiben können. Die Schrittzähler bleiben bei all unseren
Wettstreitern und wir hoffen, dass Sie alle im Rahmen der Aktion viel
Freude am Laufen und mehr Bewegung gefunden haben!
| Was macht
der Verein und wem wird geholfen? |

Fanconi-Anämie (FA) ist eine seltene genetische Erkrankung. Die meisten
Patienten entwickeln bereits im frühen Kindesalter ein Knochenmarkversagen.
Außerdem kann es zu Leukämie und mit zunehmendem Alter zu bösartigen Schleimhautkarzinomen
kommen.
Fanconi-Anämie kann jeden Teil des Körpers betreffen. Die Mehrheit aller
FA-Patienten wird mit Fehlbildungen geboren. Viele von ihnen haben Veränderungen
an Unterarmen und Daumen oder zum Beispiel an den Nieren. Auch können
Hörprobleme, Herzfehler, Schwierigkeiten der Verdauungsorgane oder Verwachsungen
von Speise- und Luftröhre auftreten. Die meisten FA-Patienten sind kleinwüchsig.
Häufig können Androgene (Medikamente mit männlichen Hormonen) die Blutbildung
dauerhaft oder zumindest vorübergehend stabilisieren. Knochenmarktransplantationen
bei komplettem Versagen der Blutbildung bzw. Leukämie verlaufen zunehmend
erfolgreich. Das stark erhöhte Risiko für Schleimhautkarzinome im Mund-,
Rachen- und Genitalbereich bleibt jedoch bestehen.
Seit der Gründung 1990 konnte die Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe e.V. bereits
eine Vielzahl verschiedener Forschungsprojekte mit Spenden in Höhe von
mehr als 500.000 Euro unterstützen.
Hauptaugenmerk gilt der Beschaffung bzw. Vermittlung von Blut-, Haut-,
Schleimhaut-, Knochenmark-, bzw. Tumorproben, ohne die die an der Fanconi-Anämie-Forschung
beteiligten Wissenschaftler (vor allem in den Labors der Universtitäten
Würzburg, Amsterdam, Berlin und Düsseldorf) ihre wichtige Suche nach den
Grundlagen der Erkrankung und hilfreichen Behandlungsmöglichkeiten nicht
durchführen könnten.
Durch eine Reihe von Forschungs- und Behandlungserfolgen hat sich das
durchschnittliche Überleben von Fanconi-Anämie-Patienten in den vergangenen
zwei Jahrzehnten von etwa 14 auf 20 Jahre verbessert. Jede Spende für
die Forschung trägt dazu bei, dass die Familien in ihrer großen Angst
um ihre bedrohten Fanconi-Anämie-Kinder hoffen können, dass sich diese
positive Entwicklung auch in Zukunft weiter fortsetzen wird.
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Die
Gewinner der Aktion und Überbringer der großzügigen
Spende
an die Deutsche Fanconi-Anämie-HIlfe e.V.
von links nach rechts Peter Sojc, Michael Flohr, Barbara
Kern und
Norbert Orendi
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Auch ich möchte
helfen |
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